Es ist Sonntag Abend und ich denke mir: Kannste doch mal noch eben schnell zumindest mit deiner Rückblende anfangen. Mal schauen, wie weit ich komme.
Die Woche war sehr emotional und anstrengend. Ich fieberte von Tag 1 nur auf das Wochenende hin, welches ich mir bewusst frei hielt, um mal die bereits lange anstehenden Dinge zu erledigen.

Work – Arrangements beenden und allmählich wieder Luft bekommen

Die Woche startet am Montag mit einer Google-Trainer-Besprechung und weiteren Planung sowie einer Projektübernahmeanfrage beim Mittagessen. Das geht alles so schnell, dass ich am nächsten Tag bereits bei einem Kennenlerntermin in einer Agentur sitze. Sympathisch. Mal schauen, was sich daraus nun weiter entwickelt. Aber wo neues, großes kommt, muss möglicherweise altes, kleines weichen. Daher musste ich eines meiner Arrangements abgeben. So läuft das halt, auch wenn es schwer war. Aber hilft ja nichts. Jetzt kann ich allmählich wieder etwas durchatmen und Dinge angehen, ohne ständig das Gefühl zu haben, hinterherzuhinken. Sehr befreiend.
Dazu trug auch bei, dass ich mir eine Spätschicht verordnete, um mit unliebsamen Aufgaben voranzukommen. Dabei stellte ich wieder einmal fest: Nachts arbeite ich konzentrierter. Ich sollte das wohl öfter so einplanen.

Life – Termine und in der Vergangenheit schwelgen

Die Woche mit einem Zahnarzttermin starten, um danach mit betäubter Backe beim Meeting zu erscheinen … wie blöd kann man sein?
Nachmittags ging es zum Tierarzt, die letzten Impfungen für Yaska abholen und abends mit einer Freundin lecker essen. Eigentlich ein guter Start in die Woche.

Am Mittwoch hat Hendrick’s Gin zum #Weltgurkentag geladen und dabei spannende Facts rund um die Gurke präsentiert. Gurken stehen nämlich wohl auf Rockmusik. Um diese Facts selbst zu überprüfen, durften wir unsere eigene Gurke einpflanzen, die wir regelmäßig im Chapeau besuchen dürfen. Sobald da dann eine Gurke wächst, dürfen wir uns einen Hendrick’s Gin & Tonic mit der selbst gepflanzten Gurke zubereiten lassen. Ich bin sehr gespannt.

Mich begleitete eine Freundin, die ich noch nicht so lange kenne. Wir hatten somit also mal ein wenig Zeit, zu plaudern. Grund genug, bei einem Gläschen ein bisschen in die Vergangenheit zu schauen. Hatte Vor- und Nachteile. Was sich so alles in einem Jahr verändern kann, ist immer wieder erstaunlich. Am Mittwoch hatte Yaska auch ihren ersten kleinen Unfall. In der U-Bahn ist sie leider einem Elektrorollstuhlfahrer in die Quere gekommen und ein Vorderbein fiel den Rollen zum Opfer. Außer ein markerschütterndes Quietschen und ein kleiner Schock ist jedoch glücklicherweise nichts passiert. Alle wollten helfen und redeten auf mich ein. Das war etwas anstrengend. Aber wir haben es alle überstanden und Yaska fährt immer noch mit der Bahn.

Nachdem ich dann am Freitag zum Mittagessen verabredet war, war das Wochenende zum Greifen nah. Abends ging es mit dem Freund zum Italiener, danach einen Verdauungsspaziergang mit Hund und ab auf die Couch.

Samstag Mittag fuhren wir gemeinsam in die Stadt. Der Freund weiter zum Bahnhof und von da aus zu Freunden zum Grillen, ich Dinge besorgen. Wer meine Insta-Story verfolgt hat, weiß, dass das etwas eskaliert ist. Aber ich war echt schon ewig nicht mehr in der Stadt. Danach wollte ich eigentlich die Wohnung auf Vordermann bringen, aber als ich die Musik zuhause startete, war klar: ohne Subwoofer geht das nicht. Der ging nämlich tags zuvor kaputt. Also gegooglet, woher ich denn jetzt schnell Ersatz bekomme. Saturn hatte nicht, was ich wollte, blieb nur noch Mediamarkt. Und wenn ich doch eh schon nach Altona fahre, kann ich doch auch gleich noch auf einen Zwischenstopp zu IKEA. 3 Stunden später kam ich vollbepackt wieder zuhause an, traf mich mit Kim zum Gassigehen und war danach voll motiviert, mich endlich an die Wohnung zu machen. Da nun aber schon 20.30 Uhr war, beschloss ich, definitiv jetzt schnell zu staubsaugen. Das hat auch schon viel gebracht, denn dafür musste ich erstmal alles, was auf dem Boden lag, entweder verräumen oder hochlegen. Nachdem gesaugt war, wollte ich das nicht alles direkt wieder auf den Boden werfen. Also wurde es danach verräumt. Oder liegt halt immer noch irgendwo oben. Ihr seht, Haushalt ist momentan nicht so meine Sache. Aber es wird wieder irgendwie. Immerhin sind die meisten Oberflächen wieder freigeräumt und der Boden im Schlafzimmer wieder sichtbar. So ist es in der kommenden Woche auszuhalten, ohne dass ich während der Homeoffice-Zeit einen Anfall bekomme. Demnach zumindest ein Teilziel erreicht.

Und nun einen guten Start in die neue Woche.

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