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Das ist doch mal eine feine Alliteration.
Ich liebe Pakete. Vor allem, wenn sie für mich sind.
Ich wusste, dass durch mein frisch aufgenommenes Fernstudium Unterlagen auf dem Weg zu mir sind. Dass das aber so ein großes und schweres Paket sein wird, das mich vergangene Woche erreichte, hatte ich nicht für möglich gehalten. Aber bei dem Inhalt auch kein Wunder. Das Auspacken hat natürlich am Meisten Spaß gemacht.

Jede Menge Texte, die es zu lesen und zu lernen gilt. Und wie nicht anders gewohnt, schiebe ich es schon jetzt ein bisschen vor mir her. Ein anderes Zeitmanagement muss her. Auf ein neues ins Studentenleben. Irgendwie.
Tags: Zukunft
20. Apr 2010

Mein Mailkonto der Uni funktioniert nun wirklich nicht mehr. Sie hatten es mir auf Mitte Dezember schon “angedroht”. Aber wider Erwarten ging es dann doch noch.
Aber seit heute geht gar nichts mehr.
Schweren Herzens habe ich den Account nun aus meinem Thunderbird gelöscht und diesen Lebensabschnitt beendet.
Aber wie sagte jemand so schön?
@zimtsternin Immer wenn etwas aus deinem Leben verschwindet, ist das nur ein Zeichen dafür, dass etwas Besseres unterwegs ist. (Ar. Lassen)
Ich hoffe, er hat recht.
Bye, bye Studentenleben. Vorerst…
Tags: Rückblick, Uni, Zukunft
05. Jan 2010
Bis vor wenigen Tagen stand dort noch immatrikuliert. Aber nun scheint auch in der Universität angekommen zu sein, dass ich nicht mehr da bin.
Bye, bye Lebenabschnitt.

(Und ja, ich verspreche jetzt nichts mehr zu diesem Thema von mir zu geben. Ehrlich. Echt. Wirklich. Vielleicht nochmal, wenn ich mich nirgends mehr einloggen kann. Oder nochmal, wenn ich endlich ein Abschlusszeugnis in Händen halte. Oder wenn…)
Tags: Uni
19. Okt 2009
Mein Studentenleben ist nun also wirklich vorüber.
Alle Noten stehen fest und sind eingetragen. Die 15 Euro Pfand für meine Studentenchipkarte wurden meinem Konto gut geschrieben. Die Verabschiedung ist gelaufen. Prüfungsleistungen sind keine mehr offen.
Goodbye, Studentenleben. Es war schön mit dir. Du wirst mir fehlen und ich werde dich vermissen! Wir hatten eine gute Zeit. Aber jetzt muss ich weiter.
08. Okt 2009
Kinder, ich weiß, ich bin ein Chaoskopf. Und bei mir muss nicht alles bis ins letzte Detail geplant werden. Aber ein bisschen Struktur tut dann doch mal ganz gut.
Aber von Anfang an.
Ich stellte mir gestern abend brav meinen Wecker, um heute pünktlich bei besagter Integrationsmaßnahme zu erscheinen. Nach einem kurzen Verirren in dem Gebäude habe ich das Büro zur Anmeldung doch noch gefunden. Keiner da.
Ich war aber nicht alleine, nach mir kam noch ein junger Mann, der auch mehr oder weniger gerne einen der heißbegehrten Plätze in der Maßnahme ergattern wollte.
Wir bekamen unseren Träger zugeteilt (in diesem Falle hatte das CJD noch Plätze für uns frei), haben eine Wegbeschreibung bekommen und eine -na, Sie wissen schon- Liste bekommen.
Wir sollen zum morgigen Start
• Schulzeugnisse der letzten 2 Jahre (haha, lustig!)
• Praktikumszeugnisse
• Arbeitszeugnisse
• Tabellarischer Lebenslauf
• Bewerbungsfoto (von AGG auch noch nichts gehört!)
• Absagen von Job- bzw. Ausbildungsplatzsuche
• Eingliederungsvereinbarung
mitbringen.
Die Bemerkung, dass es heute noch nicht losgehe, sondern erst morgen, freute mich einerseits, andererseits war ich auch genervt. Denn: die angekündigte Monatskarte für den ÖPNV gibt es auch erst morgen.
Zusammengefasst bedeutet das: Ich bin heute in der Erwartung dort angekommen, dass es gleich losgeht, ich meine Monatskarte bekomme und den Rest des Tages dort verbringe. Somit habe ich 2,10 Euro bezahlt, um mit der Straßenbahn zu der Veranstaltung zu fahren.
Schlussendlich war ich bin ich heute morgen um 6.30 Uhr aufgestanden, hätte fast meine Bahn verpasst, kam aber dennoch noch pünktlich dort an, obwohl niemand da war. Die Information dauerte 30 Minuten, Unterlagen wurden nicht angeschaut, eine weitere Liste mit Unterlagen habe ich erhalten und wurde ohne Monatskarte wieder nach Hause geschickt, damit es morgen losgehen kann. Bedeutet: 2,10 Euro um zur Info zu kommen, 2,10 Euro um wieder zurückzukommen, 2,10 Euro um morgen pünktlich bei der Maßnahme und meinem Träger zu erscheinen.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir heute morgen eine 24h-Karte für 4,70 Euro gekauft.
Und hätte mich nicht so gestresst, weil’s heute eh noch nicht los geht.
Fazit: Diese Rennerei von einem Ansprechpartner zum nächsten um dann doch nicht genau zu wissen, wie es nun weitergeht, nervt gewaltig. Es raubt Zeit, Nerven und Geld.
Allerdings bekam ich durch meinen Mitinformationhörerundanmelder einen ersten Vorgeschmack, was mich morgen erwarten wird. Danke!
Tags: Generation Praktikum
05. Okt 2009
Und dann kam der Freitag. Pünktlich, wie ich bin, kam ich rechtzeitig an Ort und Stelle an. Den Raum habe ich auch gleich gefunden. Ich bin nun also über das Nummernziehen hinaus und habe einen konkreten Ansprechpartner. Man kann sich nicht vorstellen, wie gut sich das anfühlt endlich zu wissen, dass man die eigene Situation voraussichtlich nur noch einmal erklären muss und eine Person vor sich hat, die auch endlich einen Namen besitzt.
Tick. Tack. Tick. Tack.
So saß ich da also. Und klopfte Punkt 11 Uhr an die verschlossene Tür. Sagte, ich hätte einen Termin und wurde mit den Worten: “Bitte warten Sie noch einen Moment draußen.” wieder hinausgeschickt.
Und dort wartete ich dann auch. Und wartete. Und wartete. Rückblende: Ich hatte gesagt, dass ich Freitag eigentlich keine Zeit habe, because of the Abschlussfeier. Wenn die Aktion aber nur eine Stunde dauern würde, bekäme ich das gerade noch so hin. Meine Laune sank in den Keller. Von mir wird doch auch Pünktlichkeit erwartet, wieso nicht dann auch vom lieben Amt?
15 Minuten später war es dann endlich so weit: Ich durfte die heiligen Hallen betreten.
Der erste Eindruck täuschte. Meine Betreuerin ist eine sehr nette und offene Person und hatte auch ein Ohr für meine Belange. Allerdings teilte sie mir gleich zu Beginn die weniger erfreulichen Nachrichten mit. Mal wieder ein U25-Problem. Für Antragsteller unter 25 Jahren gelten verschärfte Regeln. Die sind vom Gesetzgeber vorgegeben und da lässt sich erst einmal auch nichts machen.
Integrationsmaßnahme JobStart
Ich müsse an einer Integrationsmaßnahme teilnehmen. Drei Monate. Es sei, ich finde in dieser Zeit einen Vollzeitjob. Allerdings kein 400-Euro-Job. Und bevor ich überhaupt einen ALGII-Antrag stellen kann, muss ich eine Woche am Stück dort teilgenommen haben.
Der Spaß geht täglich von 8-16.30 Uhr (Anmerkung der Redaktion: Mein längster Unitag in den letzten drei Jahren ging von 10-16 Uhr, abzüglich akademisches Viertel macht das dann 10.15 Uhr bis 15.45 Uhr) und nennt sich JobStart.
Inhalte: Bewerbungscoaching durch Erstellen eines Bewerberprofils und Bewerbungstraining. Unterstützung bei der Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung durch Arbeitsprojekte und betriebliche Erprobungen.
Vorgewarnt wurde ich auch gleich. “Stellen Sie sich schonmal darauf ein, was Sie am Montag erwartet. Wir haben da 40 Plätze. Der Großteil von den Leuten hat keinen Hauptschulabschluss oder diesen gerade so mit 4,0 geschafft. Motivation sowieso Fehlanzeige.”
Schluck.
Dann die große Frage: “Wollen Sie trotzdem einen Antrag stellen? Bzw. müssen Sie?” Ja, ich muss.
Danach wurde mir die Eingliederungsvereinbarung vorgelegt. Nichts großartiges, sondern nur, dass ich mich um Arbeit bemühe und an dieser Maßnahme teilnehmen werde. Dass ich pünktlich bei den Trägern erscheinen und die geltenden Projektregeln einhalten werde. Ich wurde auch gleich aufgeklärt, dass zu den Projektregeln gehört, nicht in den Räumen zu kiffen oder auf den Gängen zu rauchen und dass die Füße auf dem Tisch nichts zu suchen haben. Ich quittierte dies mit einem: “Oh, das ist jetzt aber schade.” Ich konnte nicht anders.
So schaut’s aus
Wie dem auch sei. Ab dem heutigen Tag lerne ich werktags von 8 bis 16.30 Uhr drei Monate lang, wie man Bewerbungen schreibt und Vorstellungsgespräche meistert. Es sei denn, ich finde einen Job oder ein Praktikum.
Noch sehe ich das Ganze ein wenig mit Humor. Aber irgendwie habe ich auch Angst. Die Chancen stehen gut, dass ich das einzige akademische Wesen mit –wenn auch schlechtem- Abitur und gutem Hochschulabschluss bin. Was, wenn die anderen Kinder nicht mit mir spielen und gemein zu mir sind?
Sie werden es im Laufe der nächsten Tag erfahren.
Im Übrigen wurde auch diesmal in die sämtlichen Unterlagen nicht hineingeschaut. Außer in den Lebenslauf. Der war wichtig.
Den Antrag darf ich erst am Montag in einer Woche stellen. Sofern ich täglich in der Maßnahme anwesend war, um mich zu integrieren. Yeeha!
Fazit: Unter 25 Jahren sollte man nicht arbeitslos werden. Oder zumindest nicht so „arm“ sein, dass man finanzielle Hilfe vom Staat benötigt.
Tags: Generation Praktikum
05. Okt 2009
Nach dem Ausfüllen des Hauptantrages geht es nun ans Eingemachte: Vermögens- und Einkommensverhältnisse wollen aufgedeckt werden. Und das nicht zu knapp.
Der nächste Teil von “Mach dich naggisch, Baby”.
Anlage EK
Alle Informationen zum Einkommen bitte hierher! Zum Glück hab ich ja keins. Haha.
Herzlichen Glückwunsch. Anlage EK ist ausgefüllt.
Noch nicht nackt genug? There you go: Anlage VM
Anlage VM
Beim Öffnen der Anlage VM wird man darauf hingewiesen, was alles zum Vermögen zählt. So etwas besitze ich nicht. Höchstens mit einem dicken, fetten Minus vorne dran. Aber dafür interessieren sich die Herrschaften nicht.
Los geht’s!
Freistellungsaufträge: ja/nein und wenn ja Anzahl eintragen.
Danach darf man schön offen legen, über welche Girokonten man verfügt und wieviel Geld sich derzeit darauf befindet.
Auch das Bargeld muss eingetragen werden.
Schönerweise für alle Personen der Bedarfsgemeinschaft.
Sparbücher, Sparbriefe, Kapitallebensversicherungen, private Rentenversicherungen und Bausparverträge: Alles will man wissen.
Grundstücke und Eigentumswohnungen müssen selbstverständlich auch angegeben werden. Auch sonstiges Vermögen. Darunter versteht die BA zum Beispiel Edelmetalle, Gemälde und Antiquitäten. Und zu guter Letzt die Angabe über Fahrzeuge und ob zufällig in den letzten 10 Jahren Geld an eine in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Person verschenkt oder gespendet wurde.
Anlage KDU
Hier kommt dann alles zur Unterkunft und Heizung ‘rein.
Wieviel Quadratmeter, wie wird geheizt, woher kommt das warme Wasser?
Und wieviel kostet der ganze Spaß.
Fragen Sie mich nicht: Ich habe keine Ahnung! Aber eins weiß ich: Die Diskussion um den gläsernen Bürger ist ein Scheiß dagegen! Das kommt nicht erst, sondern es ist schon da. In Form von ALGII-Anträgen.
Ich bin froh, dass ich lediglich zu diesen “wenigen” Anträgen genötigt werde, weil ich weder Kinder, noch eine Eigentumswohnung noch sonstigen Kram habe. Mir reicht das jetzt schon.
Tags: Generation Praktikum
05. Okt 2009
Mittwoch und Donnerstag machte ich mich also daran, den Berg an Formularen zu bewältigen.
Wie gut, dass ich BAföG-vorgeschädigt bin und dementsprechend das kryptische Beamtenformulardeutsch und das systematische Durchgehen der Anträge schon ein wenig beherrsche.
Der Hauptantrag
Man beginne also mit dem Hauptantrag Arbeitslosengeld II und arbeite sich durch. Wie immer erst einmal die persönlichen Daten. Dann kommt schon der Kram mit Haushalts- und Bedarfsgemeinschaft. Was das ist, erfährt man in den Ausfüllhinweisen. Zum Glück. Wichtig hierbei sind erstmal: eigene Kinder im Haushalt? Lebenspartner im Haushalt? Oder bei Verwandten im Haushalt? Trifft eines davon zu, muss man weitere Formulare zusätzlich ausfüllen.
Eine allgemeine Wohngemeinschaft zählt weder als Bedarfs- noch als Haushaltsgemeinschaft.
Mehrbedarf habe ich glücklicherweise nicht, sonst kämen schon wieder weitere Formulare hinzu.
Die Angaben zu den Einkommensverhältnissen kommen in die Anlage EK. Von sich selbst und allen weiteren Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft. Also schnell in der Formularübersicht Anlage EK herunterladen.
Angaben zu den Vermögensverhältnissen muss man auch für jede einzelne Person der Bedarfsgemeinschaft ausfüllen. Also: Macht euch nackich, meine Lieben! Aber dazu später mehr.
Ferner will man im Hauptantrag wissen, ob man schonmal ALG beansprucht hat, oder seinen Anspruch darauf irgendwie verwirkt hat. Ich war immer brav und kann schön “nein” überall ankreuzen.
Danach kommen die Angaben zu Versicherungsstatus und Ansprüchen gegenüber Dritten (Unterhalts- oder Schadensersatzansprüche beispielsweise).
Und die abschließende Frage will erfahren, ob man Kosten für Wohnung und Heizung hat. Bejaht man dies, muss man sich auch noch dem Formular Anlage KDU annehmen.
Abschließend muss man alle Anlageformulare, die man noch zur Ergänzung benötigt auf dem Hauptantrag eintragen. Geht glücklicherweise mit entsprechenden Kreuzchen.
Halten wir fest: Fräulein zimtsternins ALGII-Antrag besteht nun aus:
• Hauptantrag
• Anlage EK (Einkommenserklärung)
• Anlage VM (Vermögen)
• Anlage KDU (Kosten der Unterkunft und Heizung)
Tags: Generation Praktikum
04. Okt 2009
Nach erfolgreichem Umzug machte ich mich nach meiner Ankunft in Karlsruhe daran, die erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen. Nachdem ich endlich alles beisammen hatte, begab ich mich am Dienstag auf den Weg für einen erneuten Besuch im Jobcenter.
Willkommen in der Welt der ALGII-Empfänger
Nach Betreten des Warteganges traf mich zunächst ein Schock: So viele Leute. Aber das verflüchtigte sich dann doch recht schnell und 5 Minuten vor „Ladenschluss“ war ich an der Reihe. Aber ich sage es gleich: Diesen Besuch hätte ich mir gerne gespart. Und in Punkto Freundlichkeit können wir auch nochmal ein bisschen üben.
1. Mit Antragstellern redet man nicht. Man erklärt ihnen nicht, was man gerade eigentlich tut und überhaupt sind sie von sämtlichen Rechten entbunden, sobald sie den ALGII-Beantragungsraum betreten.
2. Willst du Geld oder überhaupt irgendwelche Auskünfte, musst du kooperieren. Nicht weiter schlimm. Wenn mir mal jemand vorher gesagt hätte, dass man ab diesem Zeitpunkt unmündig ist und behandelt wird, als sei ich straffällig geworden und das Jobcenter nun mein Bewährungshelfer.
Ob ich den Antrag dabei hätte. Nein, die Kollegin habe mir nur eine Liste mitgeben mit Unterlagen, die ich mitbringen sollte. Ein Stöhnen und anschließendes Werkeln. Telefonnummer? Ja, aber nur mobil. Harscher Ton: “Ja?!?!” Ok, ok. Ich rück‘ sie ja schon ´raus. War ja nur nett gemeint.
Kommunikation? Fehlanzeige!
Anschließend Funkstille. Es wird gewerkelt, gemacht und getan. Dann ab ans Telefon. Unterhaltung. Ich dachte, es geht vielleicht um jemand anderen, kümmere mich nicht weiter darum.
Plötzlich Blick in meine Richtung: “Haben Sie am Freitag um 11 Uhr Zeit?” Für was? Wieso? Egal. “Eher weniger. Das ist schlecht.” Sie wiederholt es für den Gesprächspartner am anderen Ende der Telefonleitung. Aah. Geht also doch um mich. Wieder an mich: “Wieso nicht?” Falscher Film? Bewährungshelfer? Fußfessel? What happens?! Ist es jetzt schon so weit, dass ich sie über jeden Schritt und Tritt informieren muss? “Ich hab da meine Abschlussfeier und bin nicht in Karlsruhe.”
Aber nun gut. Ich brauche Geld und habe wenig Zeit. Daher: “Wie lange geht es denn?” “Eine Stunde?” “Gut, dann müsste das passen. Dann nehm ich den Termin…” …für was auch immer… füge ich im Geiste hinzu.
Sie beendet das Telefongespräch, schreibt mir eine Notiz mit dem Termin und meinem Ansprechpartner. Dazu händigt sie mir einen riesigen Stapel an Formularen aus. Und eine Liste. Unterlagen, die ich zum Gespräch mitbringen solle. Ich denke, ich muss nicht erwähnen, das es die selbe Liste ist, die mir eine Woche zuvor von der Kollegin ausgehändigt wurde.
Ich tauchte also mit sämtlichen erforderlichen Unterlagen auf und die gute Dame hat nicht einmal hingeschaut.
Anyway. Immerhin hatte ich sie schon beisammen. Also bis Freitag “nur” die Formulare ausfüllen.
Tags: Generation Praktikum
Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt. 04. Okt 2009
Und der Antrag kam dann auch. Allerdings erst einige Zeit später.
Was wird abgefragt?
Der erste Teil der Formulare verlangt Angaben zu persönlichen und beruflichen Daten. Das zweite Paket dient der Vorbereitung zum Vermittlungsgespräch.
Gewünschter Beruf, berufliche Ziele, Ausübungsort etc. wollen in Erfahrung gebracht werden. Ferner soll man eintragen, wo man sich bisher beworben hat, und wie das Ergebnis dabei aussieht. Sprich ob die Bewerbung noch offen ist oder schon eine Absage kam.
Dann folgt eine Seite, auf die man Kenntnisse und Fähigkeiten eintragen kann und auf der letzten Seite soll man aus einer Liste mit 20 persönlichen Stärken maximal 5 auswählen.
Der erste Besuch bei der BA
Nach Ausfüllen der Formulare machte ich mich auf den Weg zur örtlichen Bundesagentur für Arbeit. Man empfing mich dort sehr freundlich und nach einem kurzen Gespräch und der Aufklärung, dass ich kein Arbeitslosengeld I bekäme, weil ich „nur“ studiert habe, entließ man mich mit einem kurzen schriftlichen Vermerk auf meinen Unterlagen in Richtung Jobcenter. Denn nur diese kümmern sich um die ALGII-Empfänger.
Der erste Besuch im zuständigen Jobcenter
Nach der dortigen Mittagspause tauchte ich pünktlich auf um nach einer kurzen Wartezeit aufgerufen zu werden.
Wie gewohnt bin ich mal wieder ein schwieriger Fall, da ich derzeit die magische Grenze von 25 Jahren nicht überschritten habe. Im worst case bedeutet das: wieder zurück in den elterlichen Haushalt. Erster Schock.
Man könne mir also nicht gewährleisten, dass mir eine Wohnung bezahlt werden würde, da unter 25-jährige in dieser Hinsicht noch als Jugendlich gelten und nicht aus dem elterlichen Haushalt ausziehen dürfen, sofern sie ihren Haushalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können. So die Sachlage. Natürlich gibt es Ausnahmen. Ob ich eine davon darstelle liegt im Ermessen meines Sachbearbeiters. Freude.
Von der Dame wurde ich mit einer Liste mit Unterlagen, die ich zur Antragstellung mitbringen sollte, nach Hause geschickt.
Dies war der zweite Streich. Der dritte folgt so gleich. Warten Sie’s ab!
Zum Weiterlesen:
Teil 1: BA – Der Erstkontakt
Teil 2: BA – Formulare und der Zweitkontakt
Tags: Generation Praktikum
Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt. 04. Okt 2009
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