Posts filed under 'Fotografie'

Awesome K. Schuller

Germany’s Next Topmodel neigt sich dem Ende zu. Und das ist gut so. Es war die schlechteste Staffel seit Beginn. Und wahrscheinlich ist es die letzte Staffel, die ich verfolgt habe. Ich denke, besser wird’s nicht mehr.
Und der einzige Grund, warum ich diese Staffel geschaut habe, war letztendlich Herr Kristian Schuller und seine crazy Kreativität. I like.

Ich wollte auch schon immer ein Fotobuch mit Werken von ihm. Jetzt kommt endlich eins auf den Markt. Dass das dann aber aus Fotos mit den Eh-nie-Topmodels-Models wird, hätte nicht sein müssen. 90 days – one dream heißt es und kann schon jetzt bestellt werden.
Ich werd’s mir auf jeden Fall mal anschauen. Immerhin sind die Fotos von ihm. Und egal welches Modell, das kann nur gut werden.

6 comments 10. Jun 2010

MK-Fotoshoot

Das hin und her vom letzten Fotoshoot hat dann doch noch hingehauen. Model musste jedoch eine Stunde am Bahnhof warten. Karma und so.
Jedenfalls hat es sich doch stückweit gelohnt und es hat auch mal wieder Spaß gemacht, Menschen zu fotografieren. Zumal sie ihren Körper auch gut im Griff hatte.

Es sind zwei absolut mir am Herzen liegende Fotos entstanden. Den Rest (zu sehen im Flickr-Set) habe ich ein bisschen verpatzt. Aber Übung macht den Meister und zwei Fotos, mit denen man zufrieden ist, sind doch schonmal etwas.

1 comment 10. Jun 2010

Fotobuch von Printeria

Ich freue mich immer darüber, wenn Leute nicht nur kommen und sagen: “Hey kuck mal hier, Gewinnspiel. Wir verlosen dies und das, schreib doch über uns und die nimmst an der Verlosung teil!”, sondern wenn sie gleich was anzubieten haben. So geschehen vor zwei Wochen. Da begrüßte mich nämlich eine Mail von Printeria in meinem Postfach mit der Frage, ob ich nicht Lust hätte, das Fotobuch premium zu testen. Warum nicht?

Jetzt ist es nicht so, dass ich nicht schon zig Gutscheine, Geschenkaktionen oder sonstiges mitbekommen hätte, in denen ich mir ein Fotobuch hätte machen können. Aber jedes, wirklich jedes Mal verzweifelte ich an dieser komischen Fotobuchsoftware. Sie versetzt meinen Rechner oft in einen komatösen Zustand. War langsam, RAM-fressend und sowieso viel zu kompliziert.
Und das Reinarbeiten war mir dann meist zu doof. Scheiß auf das günstige oder kostenlose Buch.
(Ich möchte nicht sagen, dass die alle total unverständlich sind, aber bei mir ist es meist so, dass ich das Stück Software öffne, und wenn ich mich erschlagen fühle, ich schon gar keine Lust mehr habe, weiterzumachen.)

Doch diesmal war’s anders. Ich hab die Software installiert, geöffnet und es hat funktioniert. Ich wusste, was ich klicken muss, hab meine Bilder gefunden und und und. Somit kann ich sagen: Das erste Programm, mit dem ich wirklich klarkam.
Es gibt diverse Layoutvorlagen, man kann aber auch alles anpassen, wie man es selbst wünscht. Das Buch verzieren. Texte schreiben, Überschriften, Rahmen, Cliparts: Alles vorhanden. Alles geht. Aber in übersichtlich.

Also ran an die Arbeit.
Nach einigen Stunden war ich dann auch fertig und schickte das Werk ab. Knapp eine Woche später (heute nämlich) gab’s Post. Mein Buch ist da!

Verpackung aufreißen, Buch rausholen, durchblättern.
Und ich muss sagen: Ich bin überzeugt. Schönes Buch. Gedruckt auf hochwertigem Fotopapier. Riechen tut’s ein bisschen komisch. Aber das wird sich mit der Zeit geben. I like. Und mein nächstes Fotobuch kommt sicher auch von Printeria.



Und falls ihr immer über die aktuellsten Neuigkeiten informiert sein wollt: @printeria bei Twitter. Oder deren Newsletter abonnieren und 5 Euro dafür kassieren. So steht’s zumindest auf meinem Lieferschein.

10 comments 07. Jun 2010

Persona – A set on Flickr

Ich liebe Fotoserien. Am liebsten Portraits. Dies noch gepaart mit Taschen und es ist um mich geschehen.

Jason Travis macht genau das. Er fotografiert Menschen und deren Tascheninhalt. Fügt diese beiden Bilder zusammen und daraus ist das großartige Set Persona (Slideshow wird direkt geöffnet) entstanden.

Total spannend, was die Leute so mit sich ‘rumtragen. Und irgendwie teilweise auch etwas kurios. Schaut’s euch an und ihr wisst, was ich meine.

Was mir gleich auffiel: Total viele Leute haben ein iPhone in ihrer Tasche. Schon Wahnsinn, wie sie alle scharf auf den angefressenen Apfel sind.
Und Spiegelreflexkameras finden sich auch sehr oft in den Taschen. Wobei ich mich da echt frage, wie die das machen. Liegt die da wirklich lose in der Tasche? Macht ihr das auch?
Wenn ich meine Kamera dabei habe, dann immer in einer Kameratasche oder umgehängt. Aber nie in meiner Handtasche oder im Rucksack lose.

14 comments 06. Jun 2010

MK-Professionalität

Vor einiger Zeit war ich schonmal in der Modelkartei angemeldet. Es hat mich jedoch ziemlich schnell genervt, außerdem ist die Seite absolut überladen und hat von Usability wohl noch nie im Leben etwas gehört.

Fotografisch war mir dann aber wieder etwas langweilig, also ein neuer Versuch. Der währt nun schon etwas länger, aber ist nicht weniger frustrierend. Man hat Ideen im Kopf, das passende Model meldet sich, man macht einen Termin aus. So weit, so gut.

Ich bekam dann in der Nacht um halb 2 eine Nachricht. Ob wir das um eine Stunde verschieben könnten. Ich schlief da schon. Bekam es aber noch mit. Also antwortete ich ihr, dass das ok sei. Und dass ich mit dem Treffpunkt, den sie mir vorschlug, einverstanden war.
Ich war am Treffpunkt. Eine Stunde später. Von dem Model keine Spur.
Eine halbe Stunde später eine Nachricht. Sie habe sich denken können, dass sie verschlafe, und so sei es nun auch gewesen, es täte ihr leid, aber wenn sie jetzt losgehe, wäre ich nicht mehr da.
Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keine Handynummer getauscht. Aber dank smarten Phone konnte ich die Nachricht lesen. Und war leicht säuerlich.

Einen Tag später schrieb ich ihr via MK eine Nachricht, auf die sie bis heute nicht antwortete. Das ist nun auch schon ein paar Wochen her.

Heute bin ich mit einem Fotografen verabredet, der mich ins Boot holen will als Foto-Assi und für gemeinsame Projekte. Heutiges Model: Eins aus der MK.
Gestern Mittag schrieb er mir, dass sie ihm eine SMS geschrieben hätte, dass sie noch nicht weiß, wie es ihr heute gehe und sie da nochmal Bescheid geben werde.
Das hat sie dann heute morgen gegen halb zehn getan. Ich ging schon fest davon aus, dass das wieder nicht klappen wird, aber nun gut. Musste ich mich halt beeilen.
Also schnell zu mir gefahren, Sachen gepackt, Geld geholt und schon fast auf dem Sprung gewesen: SMS. Sie käme erst eine Stunde später.

Wie gut, dass ich noch nicht wirklich im Zug saß. Dennoch hätte es mir gut getan, diese eine Stunde länger zu schlafen.

Kein professionelles Model (selbst Profis sollten sich sowas nicht leisten). Und schon vorm Shoot soviel hin und her. Das kann ich persönlich nicht leiden. Es ist nicht so, dass man nichts anderes zu tun hätte, als sich den Wecker zu stellen und darauf zu warten, ob Madame in Laune ist, oder eben nicht. Da hab ich es wirklich fast lieber, man sagt gleich ganz ab und verschiebt es auf einen neuen Termin, als dass ich auf heißen Kohlen sitzen und abwarten muss, ob es klappt oder nicht.

Naja. Ich bin jetzt gespannt. In ca. einer Stunde fährt meine Bahn zum Treffpunkt.

Und allen angehenden Models, Visas und den ein oder anderen Fotografen lege ich das hier ans Herz.

7 comments 03. Jun 2010

Foto: A380

Gestern kurz nach 10 Uhr begaben wir uns auf den Weg zum Baden Airpark.
Flugzeuge hatte ich bisher nie fotografiert und war auch nie reizvoll. Aber diesen neuen Airbus zu sehen, wenn er schon nahezu vor der Haustüre herumfliegt: why not?

Im Stau sitzend haben wir ihn das erste Mal über der Autobahn herumkurven sehen. Der erste Eindruck war schon gigantisch. Also flott Scheiben runter und aus dem Auto fotografieren. Muss schon ulkig ausgesehen haben, wie die drei Mädels auf dem Rücksitz mit ihren Teleobjektiven den Airbus abfeuern.
(Klick aufs Bild macht groß und Slideshow im Blog.)

Irgendwann erreichten auch wir das vordere Ende des Staus, fanden einen Parkplatz und machten uns auf zum Flughafengelände. Die vielen Leute, die uns entgegen kamen, machten uns ein wenig nervös. Und tatsächlich kamen wir natürlich pünktlich zur Mittagspause dort an. Also erstmal eine Stunde warten.

Und uns über Mama Flugzeug und Baby Flugzeug lustig machen.

Und Ryanair-Maschinen dokumentarisch fotografisch festhalten.

Bis der dicke Vogel endlich wieder Lichter und Turbinen anschmiss, und auf in Richtung Start- und Landebahn losrollte.

Dann hebt er ab und vöööööllig losgelöst….
Das Flimmern, das die Turbinen versursachen ist im Übrigen abartig.

Und da isser wieder.

Auch die Kleinen sind beeindruckt.

Und nochmal abheben mit Lichterlandestartbahn. Wie ramontisch.

Und da ich mich nicht entscheiden konnte hier eine Bilderflut.

Und airberlin hat schon hässliche Flugzeuge so, ne?

6 comments 01. Jun 2010

A380-Übungsflüge

Oh My Gosh!
Wenn dieses Teil bei euch Teststarts machen sollte: Hingehen. Nicht entgehen lassen. Einfach der absolute Hammer und ein sagenhaft grandioses Erlebnis. Ich bin immer noch geplättet von der Frankfurt am Main. Ohne Scheiß.

Fotos gibt’s morgen. Aber hier schonmal ein kleiner Videovorgeschmack.

Jedenfalls bin ich froh, dass ich nach einigen Überlegungen und der Angst vor der Menschenmasse doch mitgegangen bin. Alles andere hätte ich bereut. Awesome.

Und ja, das Ding macht einen ordentlichen Wind.

3 comments 31. Mai 2010

Nachmachen ist wichtig

Ich kann es aus vielerlei Gründen nicht leiden, wenn man jemand anderem eigene Sichtweisen aufdrücken will in Form von gut gemeinten Ratschlägen. Gegen Tipps habe ich nichts einzuwenden, aber manche Menschen klammern sich so sehr an Regeln, dass es weh tut.

Da ist also jemand, der wagt seine ersten Schritte in die Streetfotografie. Nun herrschen dabei gewisse Berührungsängste und man macht das anfänglich lieber aus der Ferne. Respekt, dass der Fotograf die abgebildeten Personen anspricht und sie um ihr nachträgliches Einverständnis bittet. Das finde ich groß.
Dann den Tipp zu bekommen, dass man da nicht mit Tele fotografieren sollte, sondern mit Standardbrennweite oder Weitwinkel finde ich großartig. Das macht es doch gleich viel einfacher, die Berühungsängste und die Scheu zu überwinden.

Der nächste glorreiche Tipp: Man sollte niemanden kopieren. Das ist eine Ansicht. Ich persönlich finde sie aber falsch und kann sie nicht vertreten. Vorbilder und Dinge nachahmen sind wichtig, um sich weiterzuentwickeln beziehungsweise erst einmal zu beginnen. Und keiner kann mir sagen, dass er noch nie irgendeinen Bildstil nachgeahmt hat. Und wenn doch, dann lügt er. Unser ganzes Leben, unsere ganze Entwicklung beruht auf Nachahmen, Rollen spielen etc. pp.

Auch beim Nachahmen lernt man die eigenen Stärken und Interessen kennen. Und es macht es so viel einfacher, loszulegen. Das nennt sich nämlich Inspiration.

Ich schau mir gerne Fotos an, ich lasse mich gerne von andere inspirieren und ich stelle gerne nochmal Fotos und Stile nach, die mir gefallen. Meist natürlich nicht eins zu eins, schon alleine durch eine andere Location und/oder ein anderes Model, aber dennoch ahme ich es nach. In gewisser Weise.
Und sofern eine Weiterentwicklung statt findet in Form beispielsweise einer eigenen Interpretation finde ich das nicht verwerflich. Im Gegenteil.

Und Street ist nur schwarzweiß? Come on, doch nicht immer. Und kann doch jeder machen, wie er lustig ist.

Just my 2 cents.

3 comments 31. Mai 2010

A380 Frankfurt am Main

Übungsflüge des A380 am Baden-Airpark. Das lass ich mir fotografisch nicht entgehen.

Wahrscheinlich seh ich Zwerg eh nichts und bekomme einen Panikanfall nach dem anderen ob der Menschenmassen, aber hey, Hauptsache ich kann dann während der WM sagen: Ich hab das Flugzeug gesehen, mit dem die nach Johannesburg geflogen sind.
Auch wenn’s niemanden interessieren wird.

Das Wetter soll scheiße werden. Aber krank bin ich eh schon. Hoffentlich gibt’s trotzdem gute Fotos.
Ich mach mich mal auf den Weg.

2 comments 31. Mai 2010

Darf’s ein bisschen Inspiration sein?

Es gibt sie, diese motivations- und kreativitätslosen Tage, Wochen oder sogar Monate. Und umso länger so eine Phase andauert, umso schlimmer wird es. Nicht zuletzt stellt man sich die Frage, ob der Kamerakauf wirklich so gut war und ob man das Equipment überhaupt benötigt, wenn sowieso keine Ideen kommen, was man damit anstellen kann und soll.

Aber wie schon erwähnt ist dieser Zustand eine Phase, die jeden irgendwann einmal erreicht. Ziel ist es, durch diese Phase zu kommen und neue kreative Kraft zu schöpfen, um danach weiterzumachen. Kopf hoch und so.

Zum einen kann man sich in kreativitätslosen Momenten im Internet, durch Fotobücher etc. inspirieren lassen. Flickr ist natürlich auch immer eine gute Quelle. Aber es gibt auch Bücher zu dem Thema, die mit vielen Ideen aufwarten.

Einer der bekannten in diesem Bereich ist Cyrill Harnischmacher, der schon im Bereich der Lowbudgetfotografie einiges veröffentlicht hat. Mit dem Buch Die wilde Seite der Fotografie: Mit unkonventionellen Techniken eigene fotografische Ideen verwirklichen hat er ein Inspirationsbuch veröffentlicht mit -wie der Titel vermuten lässt- unkonventionellen Ideen.

Mich persönlich sprachen die Ideen aber leider nicht übermäßig an, also suchte ich weiter nach einem passenden Buch und fand Kreative Fotografie: 52 Wochenendprojekte von Chris Gatcum, welches ein sofortiges Habenwollengefühl in mir auslöste.

Gegliedert ist das Buch in vier große Bereiche. Es beginnt mit dem Thema Kreatives Fotografieren, von dem man sich inspirieren lassen kann und das einige Ideen parat hat, was man alles mit der Kamera einfangen kann. Das zweite Kapitel umfasst die Themen Objektive und Zubehör, dann folgt der dritte Themenkomplex, der sich der Beleuchtungsausrüstung widmet und abschließend findet sich das Kapitel Bilder digital bearbeiten und drucken. Es ist also ein Rundumschlag. Alles einzeln für sich findet man sicherlich auch im Netz, aber es ging mir um diese Gesamtheit.

Schlussendlich war für den Kauf ausschlaggebend, dass jede Menge Bastelanleitungen dabei sind. Es wird erklärt (im übrigen mit Bildern und Text), wie man zum Beispiel ein Ringlicht basteln kann, oder ein Striplight und auch eine Anleitung für einen BeautyDish findet man darin. Mit einfachen Hilfsmitteln. Das hat mich begeistert.

Zugegeben, etwas nachgebaut oder nur eins der Projekte umgesetzt habe ich bisher noch nicht. Aber was nicht ist, kann noch werden. Einiges steht definitiv auf meine Foto-ToDo-Liste und ich bereue den Kauf bis heute nicht.
Vielleicht ist auch was für euch dabei?

2 comments 25. Mai 2010

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