Feedback zu Fotos erwünscht?

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mich momentan wieder verstärkt mit dem Thema Fotografie beschäftige und ich deswegen so viel finde, oder ob irgendwie wieder ein Aufschwung in dem Bereich stattfindet.

Egal, woran es liegt, finde ich diese Idee ganz großartig.

Konstruktives Feedback zu Fotos im Internet zu bekommen ist mittlerweile sehr schwer. Oftmals beschränkt sich das auf  ein „Sehr schönes Bild.“ „Awesome.“ „Great shot.“ oder ein Like. Negatives Feedback ist meist Nichtbeachtung (das bekommt man nicht so wirklich mit) oder ein nicht besonders konstruktives „Finde ich scheiße.“, was keinem in seiner Entwicklung weiterhilft. Das warum und wieso fehlt in beide Richtungen.

Genau an dieser Stelle lenken Thomas Leuthard und Thomas Adorff ein und haben sich für das YouTube-Format Feedback.Studio zusammengetan.

Dabei soll es (endlich) weniger um Kameraupdates, Technik, Unboxing und Tutorials gehen, als vielmehr darum, Feedback zu Fotos zu geben und eine breite Masse daran teilhaben zu lassen.

Wie genau das ablaufen soll und wer die beiden überhaupt sind, erfahrt ihr im Teaservideo:

3 Kommentare

  1. Pingback: Feedback.Studio – Graubein.de

  2. Andreas Altenhoff 19. Januar 2016 um 14:36

    Leider muss ich Dir in allen Punkten recht geben, im Internet kann man kaum auf ein vernünftiges Feedback bauen, welches einem weiterbringen könnte.

    Sei es in der Fotocommunity, Flickr, Facebook, Google+ oder auf dem eigenen Blog, Feedbacks mit denen man wirklich was anfangen könnte sind mehr als rar.

    Ich selber versuche immer Fotos recht ausführlich zu kommentieren, ob mir der Bildaufbau oder das schöne Farbenspiel gefällt, ob mir die Pose des Models oder das Licht-SetUp gefällt. Dieses setzt natürlich auch voraus, dass man sich mit der Aufnahme auch beschäftigt und das kostet Zeit.

    Wenn ich die Fotosharing-Seite mal nach 5 Minuten neu lade, in der ich mich gerade rumtreibe dann erscheinen plötzlich 20 neue Aufnahmen . Es gibt einfach viel zu viele Fotos, die kann man gar nicht alle sichten. Ich möchte gar nicht wissen, was für beeindruckende Kunstwerke ich schon verpasst habe wenn ich eine Mahlzeit zu mir nehme oder ich schlafe.

    Umso wichtiger finde ich es, sich mit den „wenigen“ Aufnahmen die man sich täglich anguckt auch richtig beschäftigt, die Fotos auf sich wirken lassen, diese analysieren.

    „Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut“ Cartier-Bresson, Henri

    Das Feedback.studio werde ich mir auf jeden Fall mal demnächst anschauen. Da bin ich echt mal gespannt.
    Danke für den Tipp!

    Gruß,
    Andreas

    p.s.:
    Ist es aufgefallen? Ich gebe ausschließlich ein positives Feedback.
    Warum? Wenn ich das mal wüsste. Vielleicht sehe ich mich selber nicht in der Position andere zu kritisieren. Vielleicht möchte ich auch niemanden vor den Kopf stoßen, da ich nicht weiß wie derjenige mit Kritik umgeht. Ich weiß es gar nicht genau.

    Antworten
    1. Melanie 19. Januar 2016 um 16:00

      Hej Andreas, vielen Dank für einen ausführlichen Kommentar. Positives Feedback ist ja auch gutes Feedback, konstruktives Feedback hilft aber dabei, sich weiterzuentwickeln. Finde das immer wichtig, wenn es um Rückmeldungen geht.

      Die großen Foto-Seiten meide ich aufgrund des Volumens. Da ist einfach auch zu viel Mist drin, den man dann gar nicht beurteilen möchte, weil einfach nichts gut ist. Ich freue mich immer über kleinere Blogs, die ihre Bilder veröffentlichen. Aber davon gibt’s im deutschsprachigen Raum auch immer weniger oder ich finde sie nicht. Naja. Einfach selbst machen und auch zuschauen, was beim Feedback.Studio so rumkommt.

      Antworten

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