Schmucke Einkaufsstrategien

Unmengen an Modeschmuck habe ich zuhause. Und jedes Mal ärgere ich mich aufs Neue, wenn ein schöner Ring allmählich seine Farbe von Silber zu Rostrot verändert und die neue Kette nach ein paar Wochen grünblaue Linien am Hals hinterlässt. Jeder kennt die Tricks, dass man den Schmuck mit Klarlack oder Haarspray besprüht, um ihn länger haltbar zu machen. Allerdings riecht das dann auch immer danach. Auch nicht so geil.

Seit einiger Zeit herrscht da bei mir Umdenken und ich kaufe mir richtigen Schmuck, in den ich dann etwas investiere. Lohnt sich. Klar ist das erst einmal ein Umstieg, weil es jetzt kein Ring für Zweimarkfuffzich ist, sondern dieser jetzt eher so 30-60 Euro kostet. Da fragt man sich schon erst: Wozu? Aber dafür bekommt man auch einen Ring, den man monate- und jahrelang tragen und den man nicht nach 3 Wochen wegwerfen und austauschen muss. Wer günstig kauft, kauft doppelt, wie man so schön sagt.

Momentan streune ich ein wenig durch das Angebot von Christ.de und finde wirklich schöne Sachen. Als ich mir damals endlich wieder eine Uhr zulegen wollte, ging der ganze Spaß mit zig offenen Tabs mit Uhren verschiedenster Art los. Jetzt sind es Ringe. Irgendeine Obsession gibt es immer.

Außerdem verbinde ich Schmuckkauf nun auch immer mit Erinnerungen. Auf Reisen zum Beispiel nehme ich mir immer etwas aus dem Land mit. In Island kaufte ich mir einen Ring. Mal sehn, was beim nächsten Trip mit kommt.

Video: Sia – Chandelier


Ich mag das Video. Es hat so eine seltsame Stimmung. Aber ich mag nicht, dass ich die ganze Zeit denke, dieses Kind sei nackt. u__u

In kleinen Schritten zum Erfolg

Irgendwann zu Studienzeiten war ich auf einem Rot/Schwarz-Trip. Ich wollte für den Sommer unbedingt eine schwarze, schmale Hose und einen roten Gürtel haben. Nirgends gab es eine schmale Hose. Damals kannte ich mich damit auch nicht so sehr aus, trug ich doch eher Jeans in etwas mehr Baggy. Bloß nicht zu eng. Aber ich wollte etwas wagen. Irgendwann fand ich dann eine bei Esprit. Bestellt. Geliefert bekommen. Angezogen. Jaaa, naja, passt nicht so supergut. Sie saß auf der Hüfte und drückte den bekannten Muffintop hervor. Bah. Aber man hat auch irgendwann keine Lust mehr, weiterzusuchen. Also behalten. Die klassische „Ein bisschen abnehmen und alles wird gut“-Hose fand nun endlich auch in meinem Kleiderschrank Einzug.
Das ist mittlerweile 6 oder 7 Jahre her. Die Hose habe ich selbstverständlich nie getragen. Dennoch hat sie jeden Wohnungsumzug mitgemacht.

Somit liegt sie also auch seit etwa 2 Jahren in meinem Kleiderschrank in Hamburg. Immer wieder sah ich sie und immer wieder wurde ich daran erinnert, dass es furchtbar aussieht, wenn ich sie trage.
Kürzlich gingen mir jedoch aus Waschfaulheit die Hosen aus. Ich brauchte aber dringend eine und es musste schnell gehen. Also dachte ich mir: Nimm die, zieh ein weites Shirt drüber. Ist nur für 2 Stunden. Wird keiner wahrnehmen.
Und was soll ich sagen? Sie passte perfekt. Ich muss keiner Frau erzählen, wie unbeschreiblich gut dieses Gefühl ist. Einer der besten Tage. Ein Erfolg. Nach 6 Jahren. Aber hey, Eile mit Weile.

Nachdem ich nun die letzten Wochen wieder maßlos alles in mich hineingestopft habe, was mir in die Quere kam und auch noch beim Sport meine Disziplin gegen Bequemlichkeit eingetauscht habe ist es jetzt wieder an der Zeit, den inneren Schweinehund (mein Lieblingshaustier) zu überwinden und mir Termine zu blocken. 3 Wochen durchhalten und die Sport-Routine ist wieder drin. Das steht jetzt hier, damit ich es auch wirklich mache. Schön Druck aufbauen.

HOMING – Es werde Licht

Light is good from whatever lamp it shines.
via Nattu // CC by 4.0

Nach 2 Jahren alleine in dieser Wohnung fühle ich mich allmählich wirklich zuhause. Ich merke das immer, wenn ich mal ein paar Tage nicht in Hamburg bin und wieder zurückkomme. Ich freue mich auf meine 4 Wände (sie hat ein paar mehr).
Daher musste es früher oder später ja auch mit dem Homing losgehen. Tendenzen waren bereits Ende letzten Jahres zu erkennen, als ich mir plötzlich Einrichtungsbücher besorgte und sich mein Reeder mit entsprechenden Feeds zur Inspiration füllte. Pinterest gab mir dann den Rest.

Zugegeben, viel IKEA-Chic ist am Start. Aber es musste damals schnell gehen und Rücklagen waren noch nicht wirklich gebildet. Das bedeutet jedoch auch, dass ich selbstverständlich überall die allseits beliebte und bekannte Regolit-Deckenleuchte hängen habe. Macht schönes Licht, ist einfach anzubringen. Günstig. Und wenn sie doch mal kaputt geht, ist sie schnell wieder getauscht (man sollte sie nicht absaugen, das tut dem Papier nicht gut).
Einige Dinge habe ich schon getauscht und nun soll es an die Leuchten gehn. Bei Höffner findet sich ein Überblick darüber, welche Lampenkategorie wofür gut ist. Stehleuchten, Tischleuchten, Wandleuchten, Deckenleuchten, Kronleuchter, Schreibtischleuchten, Kinderleuchten, … Von den Sims (das waren noch Zeiten!) weiß ich ja, dass es verschiedene Leuchten gibt, aber doch so viele? Kannste mal sehen.

Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, welche Art von Leuchte ich wo platziere. Und dann noch ein Modell auswählen. Irgendwann muss der studentische Look dann doch weg.

Instagram-Webseite IKEA PS

Ich weiß, dass wir IKEA derzeit nicht so lieb haben, aber das hier ist wirklich eine geile Idee. Eine Webseite in Instagram und dann noch User einbeziehen. Schaut’s euch an.

via Pascal

1:43-2:01

Es ist 1:43 Uhr. Ich liege seit 2 Stunden im Bett und kann nicht einschlafen.
Ich habe Lust auf Pringles. Irgendwas salziges. Und ich habe Lust auf Schokolade. Streune in der Wohnung umher und finde Mais-Snacks mit Schokolade. Giveaway von einem BarCamp. Esse die halbe Packung mit einem Haps auf. Jetzt ist mir schlecht. Überraschend, hm?
Also wieder aufstehen, in die Küche laufen, ein Glas aus dem Schrank nehmen, den Wasserhahn aufdrehen, das Glas füllen, leertrinken. Wieder zurück ins Schlafzimmer, aufs Bett sitzen. Nachdenken. Es ist 1:48 Uhr.

1:49 Uhr.

1:50 Uhr.

Anfang letzten Jahres fing das an mit diesen Schlafstörungen. Ich hatte das früher auch mal. Aber jetzt schleicht sich da eine Regelmäßigkeit ein. Zuverlässig kommen die Schwierigkeiten immer wieder. Eigentlich habe ich irgendwann aufgehört, dagegen anzukämpfen. Hilft ja doch nichts.
Also schalte ich das iPhone wieder an. Sehe zu, wie es immer ruhiger im Internet wird. Immer langweiliger. Kein neues Instagram-Bild mehr. Kein neuer Tweet. Keine neuen Kommentare oder Likes auf Facebook. Still. Als würde das Internet stehen bleiben.
Pff. So ein Quatsch!

1:53 Uhr.

Wie wird die Geschichte weitergehen? SPOILER!
Naja. Irgendwann werde ich dann doch einschlafen. Der Wecker wird wieder zuverlässig zu seiner üblichen Zeit klingeln und ich werde zuverlässig müde sein. Mich kurz ärgern und hoffen, dass der Tag schnell vorbeigeht, ich mich bald wieder ins Bett begeben und vielleicht diesmal ordentlich einschlafen kann.

Es ist 2:01 Uhr.

So bloggt Hamburg

So bloggt Hamburg

Endlich geht es los!
Ab heute werden 11 Blogger aus Hamburg regelmäßig Artikel zu den verschiedensten Themen auf hamburg.de veröffentlichen. Ich bin ein Teil davon und freue mich sehr darüber.
Das Ganze läuft unter dem Titel „So bloggt Hamburg“ und hat nur zwei Temine zur Vorbereitung benötigt. Das erste Treffen fand Anfang des Jahres statt, in dem erste Überlegungen zur Zusammenarbeit stattfanden, im zweiten Treffen wurde konkrete Vorschläge diskutiert und jetzt geht es endlich richtig los.

Ich mag die bunte Mischung der Leute und freue mich sehr über das Projekt. Lest fleißig mit und gebt gerne Feedback dazu. Ich bin sehr gespannt.

Aber jetzt feiern wir erst einmal gemeinsam den heutigen Start.

Selfie Mittwoch

Urlaubsblödsinn

Und kaum habe ich viel Freizeit, nehme ich mir wieder vor, mehr zu bloggen. Mehr schreiben. Mehr veröffentlichen.
Aber das hält doch eh nicht an. Mir fehlen die Themen, die Inspiration. Und ich nehme mir nicht die Zeit dafür. Das muss doch aber irgendwie zu machen sein.

Ich grübele jetzt noch ein wenig weiter und schau House of Cards dazu.

Aufschieben

Nesjavellir

Hier sollte bereits vor langer Zeit mal ein Beitrag über Island mit Fotos und einem Bericht veröffentlicht werden. Dies ist bisher nicht passiert. Dabei ist das alles wirklich bereits längst überfällig. Aber ich schiebe es vor mir her. Warum? Weil alles perfekt sein muss. Und Perfektion benötigt Zeit.
Doch wenn ich mal ehrlich zu mir bin, werden der Artikel und die Bilder nie perfekt sein. Irgendwas lässt sich immer verbessern.
Sollte ich mir also eine Deadline setzen und das Ganze einfach veröffentlichen? Egal, wie rund es ist? Egal, wie zufrieden ich damit bin? Ich bin hin und hergerissen. Allmählich denke ich mir dann auch: Das war eine komplett andere Jahreszeit. Aber bis zum Winter warten? Ist ja dann auch Quatsch.

Jedenfalls: Ich habe es nicht vergessen. Es steht auf dem Plan. Aber ich bin nicht zufrieden mit dem, was bisher vorhanden ist.
Aber lassen wir mal eine Deadline fallen. Da kommt noch was in diesem Monat.